Wir sind gesegnet, ein Segen zu sein.

Vom 8. – 10. Juni 2018 fand in München eine Tagung von evangelischen, katholischen und orthodoxen Theologiestudierenden statt.  Inhaltlich beschäftigte sich die Tagung mit praktischen und theoretischen Ansätzen zu Herausforderungen und Perspektiven von Kirche, Theologie und ökumenischer Zusammenarbeit der Zukunft. Ein Planspiel versetzte die Studierenden hierfür in das Jahr 2035. Die Teilnehmenden wurden in ein Szenario versetzt, in welchem diese drei Konfessionen aufgrund der fortschreitenden Säkularisierung vor den damit verbundenen finanziellen Konsequenzen stehen. Der Fortbestand dieser Gemeinden unterliegt der Bedingung der Stadt, sich auf ein zukunftsfähiges Lösungskonzept zu einigen.

Die entwickelten Ansätze sowie Fragestellungen wurden im Anschluss an das Planspiel mit Prof. Dr. Bertram Stubenrauch, Prof. Dr. Konstantin Nikolakopoulos und Dr. Peter Schüz auf ihre Realisierbarkeitsoptionen analysiert und diskutiert. In Workshops wurden weitere Ebenen ökumenischer Zusammenarbeit, wie beispielsweise die Umsetzbarkeit im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht erarbeitet und neue Wege der studentischen Partizipation in Formen des Qualitätsmanagements an Hochschulen erschlossen.

Gottesdienst

Ein weiterer Höhepunkt stellte ein ökumenischer Festgottesdienst dar, in welchem die Teilnehmenden darin bestärkt
wurden, als Christinnen und Christen ein Segen für andere zu sein.

Dieses Wochenende wurde von den Studierenden auch dazu genutzt, neben den offiziellen Veranstaltungen, den Austausch zwischen den bundesweiten Hochschulen und Konfessionen zu suchen sowie Freundschaften zu knüpfenoder bereits bestehende Kontakte zu vertiefen. Durch diese gemeinschaftlichen Erfahrungen bestärkt, nahmendie Teilnehmenden neue Impulse und Idee an ihre Studienorte und in ihre berufliche Praxis mit, um den Schwierigkeitenund Herausforderungen der Ökumene vor Ort begegnen zu können. Diese Tagung stellt eine wichtige
Etappe auf dem Weg der ökumenischen Annäherung dar!

Nun bedarf es einer konsequenten Fortsetzung dieses
Weges, um die Hoffnung auf die Einheit der Christenheit zu realisieren.

Gemeinsame ökumenische Tagung in München

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